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KernTech KT Kabel

KT Kabel entstanden aus der Not heraus - es waren keine brauchbaren Kabel verfügbar. Kabel die mit "high-end" beworben werden, sind für ein industriell gefertigtes Produkt nicht nur überteuert, sondern teilweise unbrauchbar. Es werden dickste Kabel mit großartigstem Klang geprädigt, Cinchstecker sind mächtig und gold- oder silberglänzend. Holz, Showkarbon ... das Marketing hat viel gerechnet und bewies Phantasie - ein Techniker zum Fragen stand leider nicht zur Verfügung. Die "Besten" werden auf einer Art Altar präsentiert und mit pseudowissenschaftlicher Beduselung beworben. Es wird Glauben zugrunde gelegt, Sachverstand ist weniger erwünscht. Glaubenskraft ist eine ernsthafte Angelegenheit, dennoch sollte der Blick frei für Wesentliches und Zweckmäßiges sein. Die KT Kabel entstammen schlichtweg der Überlegung, Kabel und Stecker frei von Sünden zu halten.


KT Cinchkabel


KernTech Cinchstecker

Beim Cinchstecker war das Ziel metallische Masse abzubauen um Wirbelstromverluste zu vermeiden. Es gelang zu 100%. Kontaktfläche und Leiter des Kabels besitzen exakt die gleiche Masse. Dennoch sollte das Material des Steckers eine Schirmung aufweisen. Karbon ist elektrisch leitfähig, ein spezielles Gießharz unterbindet diese jedoch für den Signalweg. So wird es die ideale Schirmung und das ohne jegliche Mikrofonieeffekte. Da die Maße einer Cinchbuchse nicht metrisch sind, musste ein entsprechender Körper mit speziellem Harz laminiert werden. Das Material der Kontakflächen und des Kabels ist das Gleiche wie auf elektronischen Platinen. Kupfer. Eine Versilberung oder gar massives Silber, macht auf nur einem Teil des Signalweges keinen Sinn. Schlimmer noch, es führt sogar zu einer Beeinflussung der oberen Frequenzen. Der KT Cinchsteckers bedeutet Homogenität in Material + Masse und somit Klangneutralität.
Die Vorteile des KT Cinchsteckers sollten natürlich auch von der aufnehmenden Cinchbuchse an beiden Seiten weitergeführt werden.

Beim Kabel galt es mögliche Kondensatoreffekte durch eine metallische Schirmung zu vermeiden und die Oberfläche des Leitermaterials zu reduzieren um Skineffekte auszuschließen, also eine Beeinflussung höherer Frequenzen, die an der Leiteroberfläche weitergetragen werden. Die Kupferoberfläche der Adern ist hier deutlich reduziert. Statt metallischer Schirmung wurden die beiden Kupferkerne gegen stöhrende Einstrahlung verdrillt.

Beim Isolationsmaterial ist meist bekannt das PVC ein denkbar schlechtes ist. Anfängliche Versuche mit Teflon boten hervorragende Eigenschaften was die Isolation betrifft, zeigte sich jedoch anfälliger für Mikrofonie. Das am KT Cinchkabel verwendete Isolationsmaterial kennen sie an einem Kabel noch nicht. Es besitzt hervorragende Isolationseigenschaften, aber es hat ebenfalls die Eigenschaften einer einseitig durchlässigen Membrane. Kondensatoreffekte und Mikrofonie treten nicht mehr auf. Negative Auswirkungen durch unausgereiftes Isolationsmaterial sind nicht mehr vorhanden. Die Gebrauchsfähigkeit und Unempfindlichkeit ist aber anders als bei oft verwendeter Baumwolle voll erhalten.

KernTech Cinchkabel
Das "low-end" KT Cinchkabel kann einiges bieten außer Gold, Silber und Größe. Es ist nämlich ein echter Winzling. Betrachten Sie nocheinmal das erste Foto. Das grüne Gitternetz unter dem Cinchstecker hat einen Abstand von 1cm. Die Fotos des Steckers und des Kabels sind vergrößert. Das KT Cinchkabel ist nicht nur das klangneutralste Cinchkabel, es bietet auch eine nicht zu übertreffene Filigranität.

Kein Kabel zum Ausprobieren, es ist ein Cinchkabel für Fortgeschrittene. Die ihr persönliches hifideles Ziel mit hochwertigen Geräten bereits erreicht haben und nicht mehr jedes Wald- und Wiesengerät ausprobieren müssen. Sich also auch entspannend zurückgelehnt haben um einmal die Ohren zu benutzen. Es gibt für Cinchbuchsen keine Norm. So gibt es von der Dünnsten bis zur Dicksten Unterschiede von mehreren Zehntel Millimetern. Das tut keinem Cinchstecker gut.