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CD Spieler non Oversampling

Ein purgo non Oversampling bedeutet Einstieg in die Welt eines musikalisch korrekten CD Spielers. Die Basis bilden Philips CD Spieler mit dem TDA1540 Digital Analog Wandler, die von baulichen Kompromissen befreit werden. Maßnahmen sind z. B. non Oversampling, non Analogfilter und die Beseitigung aller Fehler in der zeitlichen und räumlichen Darstellung. Die Ausgangsstufe wird mit neuen Operationsverstärkern aufgebaut, die Maßstäbe in der Natürlichkeit der Klangfarben setzen.

Philips CD 100 non oversampling fernbedienbar
Liste der geeigneten CD Spieler

Das Ergebnis ist nichts anderes als die Wiedergabe der Musik, die sich auf der CD befindet - frei von Interpretation, die sich vom Original entfernt hat. Nichts ist verwaschen, nichts wird künstlich aufgebläht.

Service Revision Manual B225 service-revision-manual
Service Revision Manual CD304 service-revision-manual
Service Revision Manual CD104 service-revision-manual

Operationsverstärker OPV

Der in der Ausgangsstufe original verbaute Chip OPV wird gegen einen geeigneteren Typen getauscht. Die Spannungsversorgung der OPV wird verbessert aufgebaut. Die I/U-Conversion gewinnt Linearität und Geschwindigkeit, der Buffer klingt präziser und luftiger als der Originale.

Philips CD304 non Oversampling
OPV Adapter

Netzteil

Hierbei wird das Netzteil im Basisgerät neu aufgebaut und an die Anforderungen des purgo non Oversampling abgestimmt. Das Gerät wird zum Schluss justiert und exakt auf alle Werte eingemessen.

Philips CD304 Netzteil

non Oversampling

Durch Entfernung der Digitalfilter wird die zeitliche Präzision der Musikwiedergabe hörbar verbessert. Der Klanggewinn ist allerdings von einer Reihe ineinander greifenden Modifikationen abhängig.

Der "Vorteil" der eingesetzten Digitalfilter liegt in der Reduzierung nachfolgender Analogfilter - und nicht in einer Datenerhöhung durch Interpolation, um etwas hinzuzufügen, was gar nicht im Signal vorhanden ist. Das ist in den Datenblättern dieser Digitalfilter ausgewiesen. Analogfilter, die den Hörbereich über 20 kHz filtern sollen, sind mit zunehmender Flankensteilheit (was eine bessere Filterwirkung bewirkt) in der Produktion teurer. Sie sorgen auch für nachteilige Phasenverschiebungen im Hörbereich. Die in den Philips-Spielern verbauten Digital-Decoder (welche vor dem serienmäßigen Digitalfilter sitzen) sind nach offiziellen Angaben der Entwickler für den direkten Betrieb an Analogwandlern ohne Digitalfilter zulässig - auch das wird eindeutig in den Datenblättern beschrieben.

Allerdings wird die alleinige Wirkung von non Oversampling, also der Entfernung der Digitalfilter, meist überschätzt. Der Vorteil liegt sozusagen darin, dass die Nachteile der Digitalfilter eliminiert werden.
non Oversampling Philips CD 304   Für die Musikwiedergabe bedeutet das: Es werden Artefakte beseitigt, die im Ursprungssignal gar nicht vorhanden sind. Diese entstehen bei der Überlagerung mehrerer Samples, von denen einige vom Ursprungs-Sample abweichen.

Die 14 Bit Philips-CD-Spieler stellen mit ihrer weitestgehend diskreten Bauart einen unschätzbaren Wert dar. non Oversampling ist in ihnen aber nur ein Schritt von vielen.

non Analogfilter

Die Analogfilter der Philips CD Spieler sind zwischen dem serienmäßigen Doppel-OPV platziert. Sie trennen das Audiosignal mit 18 db Flankensteilheit bei einer Grenzfrequenz von über 20 kHz. Ein solcher Filter sorgt leider auch für Phasendrehungen bis weit hinunter in den hörbaren Bereich. Die negative Auswirkung dieses Filters kann wie beim non Oversampling beseitigt werden. Durch die Änderung gewinnt der Klang hörbar an Körper und Position.

Stummschaltung

Ihre eigentliche Aufgabe ist es, einen Pegel am Ausgang des CD-Spielers zu verhindern, wenn keine Wiedergabe erfolgt. Zu diesem Zweck wird das analoge Signal oft durch einen nachteiligen Transistor geführt. Ohne Mutingstufe wird das analoge Signal unverfälscht an die Cinchbuchsen gesendet, ein CD-Spieler erzeugt dann jedoch ein leichtes Plopp-Geräusch beim Ein- und Ausschalten.

Das Plopp-Geräusch ist nicht schädlich, es lässt sich jedoch vermeiden, indem man konsequent eine Reihenfolge einhält: Beim Einschalten zuerst alle "Sender" wie CD-Spieler oder Plattenspieler einschalten. Danach die "Empfänger" (Vorverstärker und eventuell vorhandene Aktivweiche) einschalten. Zuletzt folgen Endverstärker oder Aktiv-Lautsprecher.

Beim Ausschalten die umgekehrte Reihenfolge einhalten, also mit dem Endverstärker beginnen, dann Vorverstärker, zuletzt den CD-Spieler. Aber eine solche Reihenfolge sollte eigentlich immer eingehalten werden.

Bei der ersten und zweiten Generation der Philips CD Spieler wie CD 100, CD 304, CD 104 ... geschieht das Muting noch in einem hochwertigen Reed Relais. Dieses darf sehr wohl unangetastet bleiben.

Kopfhörerausgang

Ein eventuell vorhandener Kopfhörerausgang kann auf Wunsch stillgelegt werden, damit er die Spannungsversorgung der Operationsverstäker und das analoge Signal nicht zusätzlich belastet.